Gesundheitsmanagement zahlt sich aus – die Chance für den Mittelstand

Steigerung der Arbeitszufriedenheit, Verbesserung des physischen und psychischen Befindens der Mitarbeiter, größere Attraktivität als Arbeitgeber – Das sind die drei wesentlichen Vorteile von Betrieblichem Gesundheitsmanagement, kurz BGM. Bislang wird dieses Tool gelingender Mitarbeiterführung und Mitarbeiterbindung vor allem von großen Unternehmen genutzt. Doch auch für kleinere und mittelständische Betriebe lohnt sich ein näherer Blick auf die Chancen und Möglichkeiten, die zielgerichtete und durchdachte Maßnahmen im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung mit sich bringen.

Was ist BGM?

Betriebliches Gesundheitsmanagement, das einer Überlastung der Arbeitnehmer entgegenwirkt und aktiv zu Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter beträgt, umfasst in erster Linie drei Bereiche:

  1. Maßnahmen auf Basis gesetzlicher Verpflichtungen im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes,
  2. freiwillige Maßnahmen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung zur Verbesserung der Gesundheitssituation der Mitarbeiter und
  3. Berücksichtigung des Themas Gesundheit als Teil der Unternehmensstrategie.

Was bringt BGM?

Nichts bedroht ein Unternehmen mehr, als die Zeichen der Zeit zu verschlafen. Moderne Technologien und eine Virtualisierung der Arbeit bringen neuartige Belastungen mit sich, die Arbeitnehmer zunehmend an ihre emotionalen und informationsverarbeitenden Grenzen bringen: Die „Top 3“ der häufigsten Krankschreibungen sind Ausdruck der veränderten Lebenswelt. Auf Platz eins liegen mit 22 % Muskel-Skelett-Erkrankungen, gefolgt von psychischen Erkrankungen (17 %) und Atemwegserkrankungen (16,6 %). Damit haben sich die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten 20 Jahren verdreifacht (Daten aus Gesundheitsreport 2016 der DAK).

Zahlreiche Studien belegen, dass sich jeder Euro, der in Betriebliches Gesundheitsmanagement investiert wird, zwei- bis sechsfach auszahlt, werden krankheitsbedingte Fehltage vermieden, sogar zehnfach!

Genaue Zahlen zur nachweislichen Rentabilität von BGM sowie allgemeine Infos rund ums Thema Betriebliche Gesundheitsförderung unter www.gesundheitsmanagement-suedwest.de.

Was braucht BGM?

Betriebliches Gesundheitsmanagement erzeugt eine neue Qualität im Unternehmen: Wichtige Hebel sind dabei die Art und Weise der Führung, das Beziehungsklima, die Arbeitsbedingungen sowie ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten.

In mittelständischen Unternehmen dominiert das Tagesgeschäft den Arbeitsalltag, außerdem lassen Einschränkungen im Hinblick auf personelle und finanzielle Ressourcen viele Betriebe vor der Einrichtung gesundheitsförderlicher Maßnahmen zurückschrecken. Dabei muss Betriebliches Gesundheitsmanagement nicht kostenintensiv sein, zumal auch auf Förderungen der Krankenkassen zurückgegriffen werden kann. Gerne informieren wir Sie über mögliche Handlungsfelder und Umsetzungsstrategien und begleiten Ihr Unternehmen auf seinem Weg zu einer rundherum gesunden Unternehmenskultur!

Nathalie Tenckhoff, betriebliche Gesundheitsmanagerin und Coach

 

Natha­lie Tenck­hoff arbei­tet für uns als Bera­te­rin und Trai­ne­rin im Bereich des betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments.

Die Diplom-Betriebswirtin hat über 15 Jahre Erfahrung im Bereich Marketing und war früher erfolgreiche Leistungssportlerin Rudern.

Wir wurden zum Thema BGM interviewt!

Die Heilbronner Stimme hat unsere Kollegin Nathalie Tenckhoff (Betriebl. Gesundheitsmanagerin IHK) zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement und dem Mehrwert für den Mittelstand“ interviewt. Lesen Sie hier weiter.